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Die mit *** gekennzeichneten Beiträge sind mit freundlicher Genehmigung des Autors Otto Bach seinem Buch "STELLE, Beiträge zu einer Ortsgeschichte" vom
Okt. 1985 entnommen
Die Verkehrsverbindung bestand aus schlechten Moorwegen. Erst in den Jahren 1889 - bis 1891 baute man eine Strasse durch das Moor bis nach Twistringen. Weil den STELLER Bauern keine baren
Kosten entstehen sollten, wurden sie und alle anderen Einwohner zu Hand-und Spanndiensten beim Bau herangezogen. Es gab immer ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zu den östlich gelegenen, evangelischen Dörfern
Wedehorn und Neuenkirchen. In den Wirren nach der Reformation gingen die STELLER sogar nach Neuenkirchen in den Gottesdienst, wo noch bis in die heutige Zeit ein Platz als "STELLER BÖHNT" bezeichnet wird,
was besagt, das hier der Platz für die STELLER Gottesdienstbesucher reserviert war.
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Geburtshaus meines Großvaters Gerhard Heuermann Zeichnung von Pastor G. Wellermann 1922
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Ev. Kirchengemeinde Das Zusammengehörigkeitsgefühl wird in meinem
Heimatdorf auch heute noch durch gut funktionierende Nachbarschaften bestimmt. Wegen der geringen Einwohnerzahl gab es immer nur einen Verein. In den 20er Jahren war es ein sehr
erfolgreicher Fußballverein im Verband der DJK. Als die Nationalsozialisten 1934 die Mitglieder in die Hitlerjugend zwingen wollten, löste sich der Verein auf.
Erst 1974 gründete sich wieder ein Verein als Schiessportverein Stelle e.V.Im Jahr 1985 bauten die
Mitglieder in Eigenleistung ein Vereinsheim fuer 200.000 Mark, wofür sie von der Stadt Twistringen einen Materialkostenzuschuss von 40.000 Mark erhielten, aber 23.000 Mark
wurden im Dorf selbst aufgebracht!! Jedes Jahr am 2. Septembersonntag wird im Ort ein großes Erntefest gefeiert. Eingeleitet wird es mit einem weithin bekannten Umzug durch den
Ort mit vielen festlich geschmückten Wagen, die Ereignisse aus dem Dorf, der Kommunalpolitik und der großen Berliner Politik dokumentieren. DORFENTWICKLUNG |