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Magdalena und Hubert Beckmann, Stelle
Unsere Pilgerwanderung auf dem Camino de Santiago vom 23.
Mai bis 14. Juni
1997 Teil V
(Rückreise)
Freitag, der 13. Juni - Tag der Rückreise Unser Bus sollte um 7 Uhr vom Busbahnhof abfahren. Aber wie das in Spanien so ist - mit einer 40minütigen Verspätung rollte
er in den Bahnhof ein. Da uns unsere spanische Bekannte Pilar schon sehr früh für die Rückfahrt angemeldet hatte, wahrscheinlich zu früh, hatte das spanische Reisebüro unsere Namen auf der Reiseliste nicht vermerkt. Hätten wir
zufälligerweise auf dem Bahnhof nicht einen gut deutschsprechenden Mitreisenden getroffen, wer weißt, ob uns der Busfahrer mitgenommen hätte? So aber durften wir erst einmal einsteigen und per Bordtelefon klärte der Fahrer die
Angelegenheit mit seiner Zentrale. Unsere frühe Rückreiseanmeldung war wohl in einer Schublade liegen geblieben. Die Fahrt ging bei herrlichem Wetter durch die spanische
Landschaft. In mehreren Städten stiegen wieder Reisende zu - zumeist Spanier, die in Deutschland arbeiteten. Frankreich passierten wir des Nachts. Am Samstagmorgen waren wir aber froh, als w ir zum ersten Mal ein Hinweissc hild auf die Stadt
Aachen sahen. Zügig ging es dann über Köln in Richtung Norddeutschland. Am 14. Juni sind wir nach einer langen Busfahrt von zwei Tagen und einer langen Nacht wohlbehalten zu Hause angekommen; d. h. es hätte um Haaresbreite 10
Minuten vor dem Ziel in Bremen noch zu einem folgenschweren Unfall kommen können. Malena wollte ihr Handgepäck zusammenpacken und stand mit dem Rücken zur Fahrtrichtung
.Plötzlich mußte der Fahrer bremsen und sie kam so unglücklich zu Fall, daß sie auf dem Rücken aufschlug und mit dem Kopf in der Fahrerkabine zu liegen kam. Gott sei Dank hatten wir wieder
einen guten Schutzengel. Oder war es die schützende Hand von St. Jakobus? Nach einem kurzen Schock kam Malena mit einem gehörigen Schrecken davon.
Nun bemühen wir uns, nach diesem wunderbaren Erlebnis des Caminogan ges mit all seinen Begegnung en und
Erfahrungen, wieder im Alltag Tritt zu fassen. Sicher vergeht noch einige Zeit, bis uns das Erlebte so richtig zum Bewußtsein wird. Wir danken Gott, daß wir in unserem Alter von 68 und 66 Jahren diese Pilgerwanderung noch in
guter Gesundheit erleben durften!
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